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Monday, October 13, 2014

Warum starren die Jungen eigentlich immer auf ihr Handy?



Die Antwort auf diese Frage ist mir heute  Morgen zugeflogen, und hat mich inspiriert mal etwas ganz anderes zu schreiben;  


„Ein Handy, vor allem eines mit Internetzugang, schafft ständig neue Reize. Ununterbrochen passiert irgendwo irgend etwas – und darum kann man sich auch locker während einer 40-minütigen Zugfahrt ins Handy vertiefen, vor allem, weil ja auch die Musik direkt aus diesem (mehr oder weniger) kleinen Wundergerät kommt.“  ( sagt uns eine Meret Steiger von 3+)

AHA!! Was man nicht alles lernen kann wenn man die richtigen Medien nutzt. Okay, ich gebe zu so ganz was anderes ist das jetzt auch wieder nicht, und ganz ehrlich gesagt, so richtig interessieren tut mich das ja auch wieder nicht, obwohl...




 Und irgendwie  habe ich schon auch  Mitleid mit all den Jungen die sich eine 40 Minuten Zugfahrt antun müssen, während sie ein nicht geladenes Handy dabei haben. Denen dürfte es ungefähr so gehen wie mir in meiner letzten Zugfahrt, welche sogar 50 Minuten gedauert hat, und in welcher ich A: nur mein Nokia 4310 mit schwarz/weiss  Display dabei hatte ( habe nur das ) , und B: unter meinem Sitzplatz auf die „meistgelesene Zeitung der Schweiz“ * gestossen bin. Die lag da so achtlos hingeworfen, was einem Hobby Psychologen wie mir ja eigentlich schon  fast alles sagt. Nichts desto trotz machte ich mich an die Lektüre um zu erfahren was der „gemeine Schweizer“ so für Informationen füttert, wenn er grad nicht am googeln ist. Apropos „Googeln“. Das war der zweite Satz heute den ich verinnerlicht habe, und der kam aus dem Radio; 
„…und mein Moderator Kollege  hat „es“ mal nicht gegoogelt, sondern es sich vor Ort angesehen…“! 
WOW, da bleibt einem die Spucke weg. Was es doch noch für Wagemutige Menschen gibt in diesem Land! Dass „was“ lasse ich mal  weg, währe eher peinlich, was es im übrigen auch über die Lektüre die ich angesprochen habe, zu sagen gilt. Der Titel der *20 Minuten lautete; „HANDY-LÄRM verstärkt den Stress der Pendler“. Überhaupt strotzte dieses Blatt nur so von „NEWS“ die einem das Blut in den Adern gefrieren lies; „ Thailand will Touristen mit Bändeli markieren“, und „Gefährlichstes Trottoir der Stadt: Anwohner wehren sich“ , oder „Das erwartet Frauen auf Tinder oder Lovoo“ ! Und so ging es weiter: „ Studenten verschmähen Villa-weil sie in der Agglo steht“ oder „Auch Metzger gehen vegetarisch essen“ und zu guter letzt noch „Piloten fliegen auf Flight Attendants“ um nur mal die fetten Titel zu nennen. Mit einigem suchen fand sich klein auch noch; „Wie lange lässt Peking die Demos zu“ !
Tja… irgendwie hab ich da keine Worte führ, und langsam beginne ich die Menschen hier zu verstehen. Dann vielleicht doch lieber 40 Minuten auf dem " Wundergerät" die Spiele Welt entdecken, als sich mit der Welt da draußen, inklusive der Mitreisenden-abgeben. So sitze ich in der pünktlich auf die Sekunde abgefahrenen S8, im reichsten Land der Welt, rund um mich herum Menschen deren einzige Sorge die Erhöhung der “Flatrate“ vom Handy Abo ist, und die Welt da draussen ist nur gemein.

Kein Wunder haben die Schweizer das Lachen verlernt, oder benötigen eine App die Ihnen den passenden Zeitpunkt dafür erst nennen muss.  Und irgendwie komme ich in solchen Momenten immer wieder auf eine meiner Lieblings Fragen zurück: „ Was ist eigentlich der  Sinn des Lebens?“ 



Thursday, October 02, 2014

Schließlich ist die Erde eine Scheibe

.... als ich dieses Plakat zum ersten mal gesehen habe, gab es mir MUT!


Wir Schweizer sind schließlich Individuen! Wir lassen uns nicht  so einfach mal schnell in einen Einheitstopf schmeißen in welchem wir aussehen würden, wie alle anderen. Nein, wir nicht! Wir sind einzigartig, unverwechselbar, und vor-allem bestimmen wir selber was geht und was nicht. 
Als ich dieses Plakat gesehen habe, vergaß ich sogleich all die schwarz/weis/grau Uniformierten  Gestalten denen ich auf der Strasse jeweils begegne, in ihren schwarz/weis/grauen Autos,mit ihren schwarz/weis/grauen Smartphones und ihren schwarz/wei..... 
Hier tut sich was dachte ich mir, hier regt sich Widerstand. Die Menschen haben doch noch erkannt wohin das führt und lassen sich nicht mehr länger an der Nase herumführen und verführen. Sie wollen die Sache jetzt mal selber anführen.  Dass ist gut so. Schluss mit diesem Einheitsbrei wo das einzelne Individuum nur als Kunde und  Arbeit's- Nummer angesehen wird. Das ganze hat ja eh stark nach Kommunismus gerochen!*    

(*die Initiative )  







 Ja diese 8 Millionen Schweizer, die sich "so sehr " vom Rest der Menschheit     ( lediglich 7198 Millionen ) unterscheiden, können sich mit den echten Fragen des Lebens beschäftigen. Dass 10% der Erdbevölkerung keinen Zugang zu Trinkwasser hat, und wir unser Klo damit spülen, geht uns genauso am Arsch vorbei,  wie das ein Großteil der Menschheit gar keine Krankenversicherung hat, während wir darüber diskutieren ob die Plastikkarte der Swica farblich besser in unsrer Portemonnaie passt, oder jenes der Visana.  Wir melden uns erst richtig zu Wort wenn die denken sie könnten bei uns Asyl ersuchen, oder sich erlauben nicht mehr in die Gruben steigen zu wollen, um uns die "seltenen Erden"  für unsere Smartphones rauszuholen. 
Solidarität im eigenen Land ist ja schon was für "Weicheier", und für andere Nationalitäten kommt das ja gar nicht in die Tüte. Wir Schweizer haben uns das hier schließlich alles selber erschaffen, wussten schon 1291 wo der "Bartli den Moscht hohlt" und lassen uns von niemandem was vorschreiben. 





Schließlich ist die Erde eine Scheibe, und wir sind der Mittelpunkt davon!  

Thursday, September 18, 2014

...schwimme daher mal mit dem Strom



Ja ich gebe es gleich zu Beginn offen zu, ich werde mich wiederholen!
Und natürlich lasse ich den Vorwurf zu, dass man mir unterstellen wird, genau dieses zu tun, infolge fehlender Fantasie oder nicht Erkennung der Tatsache dass es wesentlich wichtigere  Themen gäbe über die man schreiben könnte. Aber wie ich feststelle, haben die Menschen da draussen ja eh den Blick fürs wesentliche verloren, und schwimme daher mal mit dem Strom.
Dass Bild da oben habe ich an der Cote d’Azur gemacht, und musste davon ein Foto machen weil es stellvertretend für die anderen x00 Ferraris, Lamborghinis, Bentleys und Rolls Royces in der Gegend steht, denen wir die rote Karte zeigten als wir uns erlaubten Ihnen die Show zu stehlen, indem wir einfach auch da waren, und die Blicke auf uns zogen. *
Man kann ja Argumentieren dass diese Uniformierung der Autofarben ( siehe http://mondiart.blogspot.ch/2014/05/ich-bin-ein-alienholt-mich-hier-raus.html )  eine Art der Individuellen Freiheit des sich Verstecken ist. Aber mir ist dabei eine Geschichte durch den Kopf gegangen die ich von der Konservativen Front der Automaterialisten  in meiner Jugendzeit jeweils zu hören bekam, wenn es um den Sozialismus der damaligen Zeit ging. Da wurde als Argument unter anderem angeführt, das die geknechteten, armen eingesperrten in der DDR nicht mal die Möglichkeit der Farbwahl hatten bei Ihrem Trabant*!

*Für alle die das nicht googeln können/wollen, da nicht im Speicher vorhanden:  Trabant= Volksauto der Deutschen Demokratischen Republik 







Und ja… dass sieht wirklich trostlos aus. Und dass bei 6 Jahre Lieferfrist und in der De Luxe Version sogar deren 10! Mich hatte dass damals so überzeugt, dass  ich im Namen des Kommerzes in den Kampf gezogen bin, und tatkräftig mitgeholfen habe die Welt mit farbigen Autos zu versorgen. Und dann komme ich nach Jahren des Meditieren in den Tropen zurück und sehe das….:







* Farbkatalog der BMW 3er Reihe 2014

Es scheint fast so, dass es die Menschheit schlicht nicht versteht mit ihren Freiheiten umzugehen. Schafe lassen sich lieber diktieren als selber einen Weg zu finden. 
Denn.....: 
Die grosse alles übertrumpfende Nachricht der letzten Woche war die Ankündigung der „finanzstärksten Firma der Welt“, dass sie etwas noch nie dagewesenes präsentieren werde, was die Welt verändern würde. Alle Zeitungen, auch die Wirtschaft kritischen und seriösen Politmagazine zeigten so dann auf der Frontseite dieses Produkt was der Welt gerade noch gefehlt hat: Ein TELEFON!!



Nein, es war nicht dieses.
 Das ist jenes meiner Grossmutter, die  damit meine Mutter angerufen hatte um ihr zum Geburtstag zu gratulieren. Denn damit konnte man tatsächlich auch noch mit seinen Mitmenschen sprechen. Und auch das gab es nur in schwarz. Ganz ohne "Revolutionäres Design" , auch wenn ich sagen muss, dass ich da mehr Design drin erkenne als in einem Rechteckigen Alukasten mit Touchscreen! Aber vielleicht lebe ich einfach in einer anderen Welt. In einer wo Menschen noch mehr vom Leben wollten als nur 4 Wochen Urlaub, in welchem sie mit Ihren Smartphones die Welt fotografieren, die sie nur auf und mit Ihrem  Screen wahrnehmen!  



offizielles Werbefoto der "Welt" welche uns erklärt was die Welt bedeutet...


nun...ich kann die >Welt nicht verändern...und das die wichtigen Dinge uns Menschen anscheinend nur noch als wichtig erscheinen, wenn diese als app zum download bereitstehen, auch nicht. 
Aber ich kann mit dem Finger drauf zeigen, und erklären dass ich das voll Scheiße finde; 

dass kann ich! 





*



Nicht offizielles Foto meiner Welt, die gar nichts bedeutet, aber mehr zu erzählen hat als das Posting auf Facebook der coolen Mahlzeit bei
 Mc Donalds .... 

Neid kommt ja vom Wunsch etwas haben zu wollen (materieller oder nichtmaterieller Art)) was der andere hat. Da hilft auch kein noch so roter Ferrari! Freiheit kann man eben nicht mit Visa kaufen….und schon gar nicht mit Apple! 
In diesem Sinne ... einen schönen...vielleicht mal einen Kommerz armen Tag


PS: Für alle die nicht verstanden haben was ich mit dem ganzen Buchstabensalat da oben sagen will, sei gesagt; spielt weiter mit eurem IPHONE ( 4 / 4S / 5 / 5S / 6 / 98SS ) während ihr mit eurem silber / schwarz / dunkelgrau oder weißem Blechhaufen im Stau steht!  

Sunday, June 01, 2014

Die S26 nach Winterthur



Es kann gut sein dass ich mich dem Vorwurf stellen muss, bei euch dauernd als kompromissloser Zyniker in die gute Stube reinzutrampeln. Ich werde es verkraften! Aber die Geschichte die mir heute widerfahren ist, muss ich loswerden, denn die ist so etwas von repräsentativ für das Heidiland in welches ich mich hier verirrt habe, das ich nicht anders kann, als es hier in diese Kiste zu tippen. Vorweg möchte ich mich aber nochmals bei euch Entschuldigen, was ja eigentlich schon fast zur peinlichen Gewohnheit wird, aber eben auch einem Teil meiner Katholischen Erziehung entspricht, und deswegen hier Platz haben muss. Diejenigen unter euch die masochistisch genug waren um mehr als einen meiner spätpubertären Texte zu lesen, mag es vielleicht überraschend erscheinen, solche Selbsterkenntnisse eines viel Erzählenden hier lesen zu können, aber etwelchen Neueinsteiger mag das eventuell ein wenig helfen, sich durch dieses knuddelwuddel zu kämpfen. Die Entschuldigung bezieht sich auf meine einzige grosse Schwäche ( die anderen gehen euch nichts an ), was nämlich - ihr hab es sicher bereits erraten - jene der Grammatik ist! Dieses manco ist mir sehr wohl bewusst, und entschuldigen möchte ich mich daher nicht dafür dass dieses hier offen zu Tage tritt, sondern dafür dass es mir Scheiss egal ist. Mir ist nicht wichtig „wie“, sondern was ich schreibe! Sollte aber jemand unter euch das dringende Bedürfnis haben dem abhelfen zu wollen, bin ich offen für alle von euch eingereichten Korrekturen. Dieser Hilferuf ist damit hier zum Wiederholten male festgehalten, und dabei belasse ich es auch! ( grins-smile- :-) und was man da sonst noch so alles für nette in der Digitalen Welt übliche Gefühlserklärungeneinfügenkönnte-sollgelten… )

 Dass Thema der wiederholten Heidiland Geschichte, die mich heute beschäftigte, ist jene des Pflichtbewusstseins von Herr und Frau Schweizer im allgemeinen, und jene des in ländlicher Umgebung Wohnhaften im besonderen.
 SONNTAG NACHMITTAG Bahnhof Fischenthal im Tösstal, 14:22




Die S26 nach Winterthur wird auf 14:29 erwartet und bei meinem Eintreffen am noch immer Bedienten ( unglaublich aber war- da hat es tatsächlich noch so etwas wie einen Bahnhofvorstand! Ein Wort das wohl in nicht allzu ferner Zukunft auch ausgestorben sein wird, denn eine Informationstafel gut sichtbar angebracht, informiert den Zugreisenden darüber dass die Tösstal Linie in diesem Jahr aufgerüstet wird, was bedeutet dass die Bahnhöfe der Kontrolle des Computers übergeben werden) , Bahnhof herrscht so etwas wie Krisenstimmung. Vom erwähnten Bahnhofsvorstand höre ich gerade die Worte, die er an einen sichtlich aufgebrachten Wander-Touristen richtet, „ es sei kein Problem, da ja die jenen welche Kontrollieren würden informiert seien.“ Meine Neugierde ist geweckt, da ich als notorischer Schwarzfahrer gerne auf dem laufenden bin, was die Kontrollen in den Zügen angeht. Herr Schweizer, an welche die Aussage gerichtet war, reagiert so wie es sich für einen anständigen Eidgenossen gehört. Er ist empört! Zum meinem Erstaunen zieht er ganz cool sein Smartphone und tippt darauf rum. Richtig gelesen. Er telefoniert nicht der Bundesdirektion der Schweizerischen Bundesbahnen um seinen Unmut kund zu tun, er tippt auf den Tasten rum! Genau so wie in dem aktuell überfüllten S26 in welcher ich gerade den Rückweg von meiner Exkursion antrete und wie ein Dinosaurier auf meinem Laptop ( nix netbook, smartphone ) diesen Text eintippe. Es lebe diese neue Welt in welcher niemand mit niemandem mehr zu reden braucht, und fröhlich auf den Tasten die die Welt bedeuten herum hauen kann. Nun wie auch immer- die Situation da am Bahnhof Fischenthal war wirklich prekär. Ich gesellte mich zu einem Herrn welcher mit starrem Blick vor dem Ticket Automat stand, diesen zu hypnotisieren schien, während die ältere Dame daneben ängstlich fragte was denn nun zu tun sei. Drei Blicke genügten und ich hatte die Zusammenhänge richtig sortiert; Automat kaputt, alle fahren schwarz. Was also macht der gute Mann da noch vor der blauen Kiste? Ich stelle ihn knallhart zur Rede; „will der Kasten nicht? Antwort des guten Mannes; „..startet neu auf, fährt gerade runter.. kommt vielleicht wieder!“ Ist der vom Störungsdienst? Fährt es mir durch den Kopf . So schnell vor Ort, hier im Nirwana des Zürich Berggebiets ? Oder ist es einfach nur Herr Huber der Zuhause einen Commodore 64 ( JA - Witz ist von Giacobbo geklaut .. ) hat, und es als seine Pflicht ansieht nach dem rechten zu sehen? Ich schaue ihm ein paar Momente zu, zeige mich solidarisch indem ich ungeduldig mit den Zehen wippe, bin aber extrem beruhigt als nach einigen Sekunden die Meldung „Störung“ auf dem Bildschirm erscheint. Der gute Herr Schweizer mit dem Smartphone in der Hand, schon längst pensioniert, stolz auf seine roten Wandersocken, aber up to date und im Jahr 2014 angekommen, hat da in der Zwischenzeit nicht seinen Facebook account nach Nachrichten durchforstet, sondern sich schwups Online ein Billet gekauft, um dass Stolz wie Emil, an alle Wartenden gewannt zu verkünden- dass ihn das nicht interessiere, denn er hätte sein Billet! Währen der gute Herr Huber ( könnte aber auch ein Leibacher sein ) verzweifelt vor dem Automat stehen bleibt, und Löcher in das Display starrt, wende ich mich ab, und falle in eine meiner tiefen Depressionen die mich in solchen Momenten immer befällt. Die Fragen prasseln nur so auf mich nieder. Was werden diese Menschen blos tun, sollten sie dereinst in der nicht allzu ferner Zukunft mal mit ernsthaften Problemen konfrontiert werden? Nicht auszumahlen was dass für ein Kaos geben wird, wenn wirklich eine Aufgabe auf diese Menschen zukommt in welcher sie auf sich selber gestellt sein werden. Ich reisse mich aus diesen Weltuntergangsszenarien heraus, der Zug fährt ein. Der Herr mit den roten Socken steigt Stolz als erster ein, wohl wissend das er der einzige ist, welcher mit gutem Gewissen seine Reise antreten kann, während die anderen Mitreisenden Schuldbewusst einsteigen, sich in den Sitz verkrümeln und hoffen das die Kontrolleure heute das sonnige Wetter irgendwo an der Töss geniessen, und sie nicht in Verlegenheit bringen, in dieser Peinlichen Situation ohne gültiges Billet zur Rede gestellt zu werden. Die Moral von der Geschichte behalte ich wohl besser für mich, um nicht komplett dem anfänglich erwähnten Vorwurf zu entsprechen.





Saturday, May 31, 2014

Thursday, May 29, 2014

Wir alle tragen es mit uns rum

.................................................... Und jetzt zu etwas ganz anderem…: Wir alle tragen es mit uns rum, und fragen uns sehr häufig wozu das Teil eigentlich gut ist. Es ist aber auch der Teil an uns der uns am meisten zu schaffen macht, und auch die Region über welchen wir am wenigsten Wissen. Keine Angst, das wird keine Rätselstunde, denn der Zufall will es daß ich eines der ganz grossen Rätsel der Menschheit gelöst habe, und diese Erkenntnis mit euch teilen möchte. Schon seit Jahrhunderten beschäftigen sich Wissenschaftler, Ärzte, Philosophen und einfache Denker mit der Frage wie das genau funktioniert, warum wir es in dieser, in der Tierwelt einmaligen Komplexität besitzen. Okay, ich gebe zu, ich hatte Hilfe dabei, und wurde tatkräftig von einem mir unbekannten (eventuelle ) Menschlichen Wesen unterstützt, nehme aber für mich trotzdem den Anspruch heraus die Fakten als erster richtig in die Zusammenhänge gestellt zu haben. Wir alle ( ich hoffe es sind zumindest viele ) fragen uns doch immer wieder, warum fragen wir uns eigentlich. Warum denken wir, warum hinterfragen wir die Dinge, warum sind wir nicht einfach ein wenig, und überlassen uns einfach dem Strom. Gut, überredet! Die Mehrheit von uns überlässt sich tatsächlich einfach dem Strom, schwimmt mit, oder besser gesagt- lässt sich einfach treiben, und wartet auf die Anweisungen die per SMS an sie heran getragen werden. Aber mir sind einigen Personen persönlich bekannt, welche sich das Hirn schon seit Jahren ( um nicht zu sagen Jahrzehnten) zermartern mit der Suche nach dem ; wie genau funktioniert dass, und vor allem –WARUM?! Und ich spreche jetzt nicht vom Sinn des Lebens ,auf das komme ich später einmal zurück, wenn ihr geduldig dabei bleibt (( :- ) )) Die Rede ist von dem Nervengewebe zwischen unseren Schädelknochen- den Synapsen die mich das was ich hier gerade tue, veranlassen zu tun. Unser Gehirn. Ja, ich höre euch bis hier her gähnen, aber wenn ihr die Aufklärung des Rätsels welches ihr nie als ein solches angesehen habt, erblickt, werdet ihr mir den gebührenden Respekt zollen. In diesem Sinne habt einen schönen Tag, strengt die Hirnzellen ab meinem Text nicht zu fest an ( der tiefere Sinn bleibt womöglich für immer verborgen ) und gebt euch einfach eurem sein hin! -----------------------------------------------------------------------so-----------------------------------------------------------einfach----------ist--------------------dass: --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Thursday, May 22, 2014

Mondrian lässt grüssen

Natürlich geht ihr davon aus dass ich masslos übertreibe, und die Welt die ich da beschreibe nur in den schwarz weiß Tönen darstelle, von welchen ich behaupte sie seinen der Hauptbestandteil der Umgebung vor meinen Augen. Eigentlich möchte ich ja auch gar nicht noch lange auf dem Thema rumhacken, aber…. Ich habe mir die Zeit genommen und diesen Parkplatz ( siehe Vorhergehenden text weiter unten )einer genauen Observation unterzogen. Und was ist dabei herausgekommen? Ich bin Stundenlang auf der Lauer gelegen. Habe gewartet und gewartet. Tagelang…um nicht zu sagen Wochenlang, denn das würde ja offenbaren dass es mir extrem langweilig ist und ich mich als der Bünzli Schweizer „outen“ müsste, auf welchen ich es ja eigentlich abgesehen habe. Jener welcher auf seinem Balkon sitzt und das Telefon immer griffbereit hat, sollte sich jemand aus dem Rahmen bewegen und seinen BMW nicht Punktgenau auf das Parkfeld geschoben hat. Nein ich lasse den Zeitfaktor weg, aber ich kann sagen, es war eine lange Zeit, und hätte ich nicht eine Digitalkamera zur Hand gehabt ( für diejenigen welche nach 1980 geboren sind; es gab da mal eine art Fotografie welche das Licht auf einen Zelluloidfilm gebrannt hatte, welche umständlich in Chemie Lösungen gebadet, getrocknet und später mit Apparaturen auf Papier welches wiederum chemisch behandelt war, „gebrannt“ werden musste. Dass nannte sich Analoge Technik und hatte richtige Fotos hervor gebracht. Auch in schwarz / weiss wobei die Welt damals einiges Farbiger war. Aber ich merke ich schweife vom Thema ab ), … ich hätte dutzende Filmrollen geknipst, mit immer wieder den selben Bildern. Daher hier nur eines aus meiner repräsentativen Kollektion;
( der selbe Parkplatz wie im Text vom 10 Mai nach 48 Stunden ) So ging dass Wochenlang! ( ups und jetzt habe ich mich doch " geoutet" ) Immer das selbe Bild! Die Marken wechselten, auch die Nummernschilder. Aber nie die „nicht“ Farben. Lediglich unser Polizist Wäckerli hätte wirklich Freunde an der Sache gehabt ( da gut zu erkennen ist, das keines der abgebildeten Wägelis über einen Parkassistent verfügte ( noch nicht ), und mindestens drei der fünf Fahrzeuge mit einer Busse rechnen hätten müssen, würde es nach dem SVG gehen) , hätte er es gesehen. Hat er aber nicht, und mit ist das so Emil wie Hans, da meine Sorge ja bekanntlich eine andere ist. Nein, es ist ja fast ein kleiner Lichtblick, dass diese Parkierer ( ob bewusst oder weil sie nicht fahren können ) , ihre Blechkisten da so rebellisch abgestellt hatten. Aber das ist auch wirklich der einzige kleine Trost. Auch dieser kleine Anfänger Rebell ( Foto unten ) konnte mich nicht davon überzeugen dass es noch Alpha Tiere auf diesem Planeten gibt, die sich ernsthaft gegen die Diktatur des Konsums stellen. ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- …ich habe das Projekt abgebrochen, bin komplett überzeugt dass da Hopfen und alles andere verloren ist, und bin nach Zürich gefahren, habe mich dort zwei Stunden im Stau mittreiben und die Seele baumeln lassen, und dabei den echten Rebellen doch noch gefunden. Auf einmal stand er neben mir, begleitete mich über gut fünfzehn Meter und sagenhafte 20 Minuten, bis er steckenblieb, so das ich genügend Zeit hatte ein Qualitativ aussagekräftiges Foto zu machen. Dass macht mir Mut! Dass stellt mich auf. Gut zu Wissen das sich doch noch nicht alle unterkriegen haben lassen. ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Es könnte daher gut sein, dass mein nächster Text extrem euphorisch daher kommt, ich aus der Selbsthilfegruppe wieder austrete, meinen Schweizer Pass jetzt doch nicht einem Asylberber in die Tasche stecke, und mich bei der SVP auf die Gemeinderatswahl Liste setzten lasse…. --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Oder auch nicht ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ PS: Dieser Text enthält nicht speziell markierte - sarkastisch gemeinte Aussagen. Bei nicht Erkennung der selben, fragen Sie bitte bei einer Ihnen bekannten Person für eine Übersetzung nach,oder vergessen sie den Text einfach wieder...

Saturday, May 10, 2014

Ich bin ein Alien…holt mich hier raus!




Natürlich ist es einfach auf den Fehlern der anderen herumzupöbeln. Aber dass ist wirklich nicht der Ansatz der mich in die Tasten hauen lässt. Es ist mehr der kleine Umstand dass ich die Welt in welche ich mich bewege, nicht nur nicht mehr verstehe- nein ich glaube mit jedem Tag mehr, dass ich ein Ausserirdischer bin. Die Lufthansa Maschine die mich in Zürich- Kloten rausgeschmissen hat, muss entweder einen Abstecher über eine andere Galaxie genommen haben, wo wir Passagiere unseres Ich’s beraubt, und die Körper von Wesen vom Planeten der Romulaner besetzt wurden. Oder in meinem Körper steckte schon immer ein Alien, und ich war mir dessen nur nie bewusst, und die Jahre auf der Insel haben da ein Fenster geöffnet- 
oder;…. ich bin reif!
 Eben…( ! )
 ….für die Insel, oder jene Institutionen in welche unsere Gesellschaft Menschen die nicht ISO Zertifiziert werden  können
 ( oder nicht wollen ) , jeweils abschiebt. Nennen sich ja auch Inseln, und glänzen auch mit ALL INCLUSED Service. Eben, vielleicht sind die Dinge die mir da ins Auge stechen ja gar nicht so schräg, oder falsch, oder Angsteinflössend wie es mir scheint. Eventuell ist es tatsächlich nur meine verschobene Sichtwiese, weil ICH nicht mehr alle Hamster im Rennen habe!  
Tja, ich werde mal den logisch-sten Weg gehen, welcher mir mein Homo Sapiens Hirn vorschlägt, und dass ist jener, dass die da draußen  von einem Virus befallen sein müssen, und ich als Zuschauer eingeladen wurde, dieser groß angelegten Wissenschaftsstudie  Sponsored by Nestle/Exxon/VW/Monsanto/GE/Gazprom/AXA/ BASF/UBS/APPLE gesamte liste kann im Shop bestellt werden)  aus Distanz zu folgen.
Oder kann mir einer der hier Anwesenden erklären warum die Mehrheit der Zweibeiner hier, sich fast zwanghaft zur Uniformierung der Gesellschaft bekennt. Alle laufen in denselben Kleidern ( Scharz/Grau/Dunkelblau ), in derselben Richtung, mit denselben Gesichtsausdrücken zu Ihren ordentlich auf den eingezeichneten Parkfeldern abgestellten Autos, welche schön brav in denselben (nicht) Farben ( Schwarz / Grau / Dunkelblau ) auf sie gewartet haben. Nur alle paar Stunden ( wenn man die Geduld hat ) entdeckt man ein Individuum welches aus der Roboterwelt auszubrechen versucht, und sich erlaubt wirklich „Farbe zu bekennen“ . Die Blicke der Grau in Grau getarnten hat diese Person auf sicher, die Frage stellt sich nur- will sie diese Blicke?! Mit etwas Fantasie ( was irgendwie auch recht verpönt zu sein scheint – siehe Smart Phone Thema ) erkennt man in diesen Blicken  vieles. Nur nichts Gutes! Der einzige kleine Ausbruchsversuch aus dieser auf Konsument getrimmten Einheits-Gesellschaft-  scheint mir noch die I-Phone Schutzhülle in pink, oder die Ray-Ban Brille in Blau zu sein! Die farbige Badehose im Kleiderschrank die auf die 4 Wochen Ferien wartet, oder das rebellisch in quietschblau bestellte Ledersofa von welchem Herr und Frau Roboter gemütlich „dschungelcamp“ kuckt!
Sollte uns das nicht ein wenig zu denken geben?  Oder anders gefragt: Ist der Sinn des Lebens wirklich nur noch zu „folgen“ ? Egal -was…………
-wem…………..
-wohin………….
-und………………….. wie


PS: Der gelbe BMW auf dem Foto ist leider ein "Fake" Der Querulant getraute sich außerhalb des Feldes stehen zu bleiben, aber im wirklichen Leben ist seine Kiste auch Grau! 
und- der Akku meiner Kamera ist wieder geladen, und diese jämmerlichen Handy Fotos gehören der Vergangenheit an ! 



Sunday, May 04, 2014

Heidiland

WELCOME BACK TO "HEIDILAND"






Solltest „DU“ ( werde jetzt wieder in die normale Du Form wechseln, da meine Texte einige Leute eh als verletzend empfinden, spielt das dann auch keine Rolle mehr) Leser jetzt Schweizer sein, dürfte für Dich an diesem ( Handy * ) Foto nichts außergewöhnlich genug sein, als dass man es Veröffentlichen müsste. Nun… warten wir mal ab. Zuerst möchte ich aber erwähnen warum die Change sehr gross sein dürfte dass ich die Sache hier ( das Schreiben in diesem Medium )  doch etwas ernsthafteren in Angriff nehmen werde, als es bisher den Anschein hatte. Ich bin ein grosser „FAN“ von Frau Sibylle, und ihr Beitrag gestern (Gefährliche Gleichgültigkeit: Wir dürfen die Welt nicht unseren Feinden überlassen )  hat mich in meinem Tun mehr als bestätigt. Gegenargumente sind erwünscht!  Aber das nur am Rande.





Ich spaziere also heute an einem Sonntag durch einen sich im explodierenden Frühlingserwachen befindlichen Schweizer Wald, genieße die 2 Sonnenstrahlen und pfeife mit den Vögeln im Duett.  Da ich trotz der noch eher Winterlichen Temperatur  schon Barfuß gehe, was eben meiner Natur eher entspricht, als meine Schweissfüsse in irgendwelche Nylon Nike’s zu stecken – gehe ich davon aus dass ich gleich vor einem ernst zunehmenden Problem stehen werde. Ich halte ja ein paar Mokassins aus totem Tier  in meiner Hand, aber die werden mir beim durchqueren des zu erwartendem Sumpf eher keine grosse Hilfe sein. Wie ihr wisst ( oder nicht wenn ihr mich nicht persönlich kennt ) habe ich nur wenige ernsthafte Berührungsängste, und schon gar nicht was den Untergrund auf welchem ich mich fortbewege angeht.  Aber nach 11 Jahren in den Tropen bin ich leicht "Temperatur-verwöhnt", und so denke ich schon fast an eine umkehr. Doch da dringt der Tarzan in mir durch mit dem Motto; „als gestandener Schweizer der in der Schweizer Armee gedient hat** “, gehe ich kampflustig weiter! Und auf was treffe ich? Auf dass (!!) :







                               ( soviel zum Thema Handy Fotos!!!! )


Nun, ich muss gestehen, mir bleibt erst mal die Spucke weg, und der Mund ganz weit offen stehen.  So was gibt es ja wohl nicht, jetzt schau sich dass mal einer an! Dann kriege ich ( bitte um Entschuldigung ) einen Lachkrampf. Einen richtig gewaltigen! Auch weil ich mir Frau Läderach vorstelle, wie sie da auf dem Waldweg vor dieser Katastrophe steht mit ihren  frisch auf Sonntag polierten Lackschuhen. Sie wurde ja gewarnt ( mit dem sorgfältig angebrachten Warnschild aus der Nachbargemeinde ??) , aber so etwas! Und dass in der Schweiz, bei all den Steuern die da bezahlt werden! Ja, ich glaube es geht wirklich Berg ab mit diesem Land, wenn für so etwas  keine  Zeit mehr ist,  um in Ordnung gebracht zu werden! Ich habe mich aber Todesmutig durch die verwüstete Stelle durchgekämpft ( Ueli währe stolz auf seinen **Füsilier mit einem Diensttag ) und gehe tapfer weiter. Interessanter Weise bin ich ja wirklich auf dem Weg zu meinem Freund Ueli ( ein anderer nicht der mit den Fliegern) und stelle fest das der  Weg sich nach der kritischen Stelle, wieder tadellos eignet um den Frieden im Wald zu genießen. Ironischer-weise stellt sich dieser Waldweg aber als eine Schlaufe heraus, und ich gelange nirgendwo hin, sondern bin wieder an der Hauptstraße, von wo ich in den Wald abgebogen bin, einfach ein paar Hundert Meter weiter Nördlich. Solche Dinge passieren nur Menschen die ohne GPS unterwegs sind, und auch noch davon ausgehen dass es sich lohnt mal einen anderen als den gewohnten Weg einzuschlagen. Also nehme ich den Luftlinien weg, denn zum Glück funktioniert mein innerer Kompass immer noch recht gut, und ich genieße den Waldboden, so kalt der auch ist,  unter meinen Füssen. Und während ich da gehe, und die Tannennadeln meine Füsse streicheln, erinnere ich mich an all die Strassen die ich die letzten  Jahre befahren habe in den Ländern in welchen ich so unterwegs war. Autobahnen die nur davon träumen können so auszusehen wie dieser arg ramponierte Waltweg da in Seuzach. Einfahrten zu Regierung's - Gebäuden welche ohne doppelt gesicherte Führungsleine niezu Fuss  in Angriff genommen  würden, und daher nur mit von der UN gesponserten Geländewagen befahren werden. Ich bin froh im Heidiland geboren zu sein, immer  wieder hierher zurück kehren zu dürfen ( noch!!- man weiß ja nie was der andere Ueli und seine Freunde noch alles aushecken ) kann mich aber trotzdem nicht so ganz von meinem Lachen erholen. Und irgendwie drängt sich mir doch eine Frage auf;
  „ haben wir irgendwelche ernsthaften Probleme auf diesem Planeten? Ist die Schweiz eine Insel innerhalb dieses Kontinents welche anderen Natur Gesetzten unterliegt-  oder sehe ICH nur alles mit verschwommenen Augen?    


* Handy Foto daher dass der Akku meiner Kamera gerade gestreikt hat und ich trotz intensivem Streitgespräch mit meinem Sunrise Berater ein "fast" smartphone mein Eigen nennen "muss"! 

Thursday, May 01, 2014

mit dem Smarty Gassi gehen



…es gibt Tage die sind  einfach viel zu  kurz, um alle Gedanken die sich mir aufdrängen geschrieben werden zu lassen (!) , und auch noch  in eine lesbare Form zu bringen. Oder meine Gedanken sind zu komplex, oder zu wirr, oder ich bin schlicht und einfach nicht motiviert genug ( um nicht zu sagen zu faul ) dazu.  An jenen Tagen an welchem mir das hingegen gelingt- heißt die Gedanken auf ein Stück Papier zu kritzeln, geht es mir dann auch überraschender Weise „sau“ gut. Sehr häufig hat dieser Moment der Glückseligkeit aber ein jähes Ende, und zwar genau da wo ich meine Gedanken anderen mitzuteilen versuche. Dass ich da ein sehr starkes Bedürfnis dazu habe, wissen alle welche mich persönlich kennen, oder mal das Vergnügen hatten meine Mutter kennengelernt zu haben. Nun wie dem auch immer sei. Ich habe vor ein paar Tagen eine Reise in  meine Vergangenheit unternommen ( die im übrigen noch immer andauert ) , und bin irgendwie überhaupt nicht überrascht  was ich da angetroffen habe.
Wieder besseren Wissens möchte ich diese Gedanken hier mit Ihnen "teilen". Nun muss ich dazu erwähnen dass meine Mitmenschen mir da in keinster weise zustimmen. Aus deren Sicht bin ich extrem in die Zukunft gereist ( komme ja schließlich aus dem Urwald ) , oder mit viel gutem Willen- in der Gegenwart gelandet. Nun, die Sichtweise von uns Menschen ist bestimmt durch uns; jeder will und kann nur sehen, was Ihm seine eigenen Linsen da so auf die Netzhaut brennen. Aber ob diese Sichtweise so richtig ist? Also ich z.b sehe mich absolut in meine Vergangenheit zurück katapultiert, wenn ich wie heute, am See im Cafe  sitze, und mir die Menschen und ihr Getue genauer betrachte. Es ist eine irre Mischung von Zirkus, Modeschau, Schaulaufen mit Werbebotschaften und wirkt auf  mich genauso hektisch wie ein Ameisenhaufen bei Vollmond. Da rennt es, dort wird geschlendert, entgegen kommt Verkehr in Form einer vierköpfigen  Sonntagsausflugsfamilie da ja heute der Tag der Arbeit ist, was bedeutet- nur wenige arbeiten. Es wird vermeintlich genossen, spaziert, Schirme werden auf und zugespannt, und alle sind in Ihrer eigenen Welt irgendwo- oder auch nirgendwohin unterwegs.  Sie schlendern einfach dahin, immer auf den nächsten Schritt , ohne ersichtliches Ziel oder absehbaren Auftrag bedacht. Ich kriege da meinen Mund nicht mehr zu. Nicht ob der Eleganz, Anmut oder Plumpheit. Nicht weil die Menschen sich vermeintlich die Zeit nehmen mal einfach nichts zu tun, sondern wie Die das „Nichtstun“ tun. Bei genauerer Betrachtung ist nämlich ein Muster zu erkennen, als würden alle einem gemeinsamen Ziel folgen, dass ihnen von Ihrem offensichtlich schon angewachsenen Smartphone ( man darf ja nicht mehr Handy sagen, ohne gleich jemanden zu beleidigen ) vorgegeben wird. Diese Botschaft die mir als „nicht Smartphone Besitzer“  verborgen bleibt, scheint zu lauten; tut einfach so, als währe nichts gewesen, und macht was ihr immer macht. Und dass ist? Genau- mit dem Smarty Gassi gehen.  Und so ist das Bild dass sich mir da bietet, jenes von Robotern die wie ferngelenkt einer mir nicht nachvollziehbare Handlung folgen. Sie kennen das Bild ja von Ihrem Alltag im Zug, am Arbeitsplatz, im Restaurant und an der Tramstation, oder sind selber ein Teil dieses Bildes. Aber mir als Urwaldbewohner kommt dass an einem solchen Tag und an einem solchen Ort sehr Merkwürdig vor. Was machen diese Leute da bloss? Was machen die mit all den Fotos die sie mit Ihrem tragbaren Bügeleisen ( kann man sicher als App bestellen ) scheinbar Sinnlos abdrücken? Was gewinnen die Leute in diesen Spielen die sie da spielen während das Leben neben ihnen dahin fliesst? Was erzählen all die sms für Lebensentscheidende Neuigkeiten? Spielt die Mutter mit ihrer Teenager Tochter auf der Parkbank sitzend Spiele auf dem Teil, um sich Ihrem Nachwuchs näher zu fühlen, während die Schwäne zu Ihnen hochblicken und sich die selbe Frage zu stellen scheinen? Leute, ich weiß es wirklich nicht. Um ehrlich zu sein, fühle ich mich wie ein Affe umgeben von lauter Zombies die nur Ihren gesammelten Werbebotschaften folgen, um ja nichts ( ausser dem Leben ) zu verpassen, und jederzeit mit allen alles „teilen“ zu können, und zurückgeteilt zu bekommen ohne das einer „es“ wirklich erlebt hätte!
Da findet das Leben vor ihren Füssen/ Augen/Bäuchen und Armani Krawatten statt, und was tun die Menschen?
Sie schauen auf/durch Ihr Smarty in das wilde Leben was sich Ihnen da anbietet...

Eine irre Welt in die ich da ( zurück ) geraten bin, und in welcher meine „Geschichte  des  Sinns des Lebens“, so verloren scheint, wie ein Ei das nicht ausgebrütet wird. Einstein sagte ja, man müsse die Welt nicht verstehen, sondern sich in Ihr nur zurecht finden! Einfacher gesagt als getan! Und sollten Sie sich jetzt zu Recht fragen warum ich gesagt hatte es sei für mich eine Reise in die Vergangenheit, werde ich gerne die Erklärung dazu liefern; Ich bin, wie mir von verschiedenen Seiten immer wieder gerne bestätigt wird, ein arrogantes überhebliches Narzistenschwein, welches schon lange vor meiner Abreise in den Tschungel, den Tot der „Idee einer Zivilisation der Vernunft „ durch den Materialismus herauf beschworen  hatte (was ich behaupten durfte weil ich lange Zeit selber ein kleines Zahnrad in diesem Getriebe war). So kommt es, dass ich heute einer Welt gegenüber stehe die nichts, aber auch gar nichts gelernt hat, obwohl das ja eigentlich unser „Auftrag“ im Sinne der Evolution wäre. Entwicklung war und ist in meinem Verständnis der Sache ein Weg  welcher Vorwärts und nicht Rückwärts bedeutet. Und so ist der Blick auf die „unfreiwillige freiwillige Sklaverei“ die sich vor „meiner Linse“ abspielt, eben ein Bild der Vergangenheit. Einer Vergangenheit die mich zu Tränen rührt!  

Sunday, April 06, 2014


Havarierte Segelyacht: US-Streitkräfte retten krankes Baby auf hoher See







Eigentlich beschäftige ich mich ja seit Tagen, nein Wochen, Monaten nur mit mir und meiner  midlife crisis. Und der Text den ich hier veröffentlichen wollte, handelte von I-und anderen Smart Phones, meiner Grossmutter die 1898 geboren wurde, und der Welt die sich um sich selber dreht. Ich dachte ernsthaft  ich müsste mich jetzt mal in Ärztliche Behandlung begeben, aber wie es scheint liegen die Dinge doch irgendwie anders!
Denn als ich heute Morgen diesen Bericht gelesen habe ist es mir gänzlich vergangen, mich weiter um meine Sorgen zu kümmern. Bin ich jetzt so weit weg vom Fenster, oder ist es diese Welt, in der hier einige Menschen zu leben scheinen? Ich verhungere gerade nicht auf der Insel Hisbaniola welche sich bekanntlich in zwei Länder aufteilt. Das eine, die grün überwucherte Dominikanische Republik, wo es an nichts ausser ein wenig Zivilisation fehlt, und das andere, das graubraune Land Namens Haiti, welches mit freundlicher Unterstützung der USA in den 70/80er Jahren soweit gerodet wurde das es da heute eine kurze Liste der noch vorhanden Bäume gibt, und wo die Menschen infolge dessen Erde zu kleinen Kuchen formen, damit ihre Kinder wenigstens etwas im Magen haben. Was ist ein Menschenleben wert, stellt sich mir hier die Frage, wenn hier Kinder kläglich verhungern, und ein paar Kilometer weiter die Regierungen der USA Millionen ausgibt um ein paar Abenteurer zu retten.
Wer, oder anders gesagt… WASS genau ist hier krank? 

Wednesday, April 02, 2014

Habe die Langsamkeit entdeckt… okay, wie man an dem Blog hier gut sehen kann ist das auch nicht neu. Nein, der Gedanke ist in mir aufgegangen wie die Sonne die mich jeden Tag weckt, nachdem ich mir all die Jahre die Zeit genommen habe darüber nachzudenken, was ich hier wohl Schreiben soll. Warum ich überhaupt schreiben soll. Herausgekommen dabei ist, das es vielleicht gar nicht die schlechteste Idee ist, endlich mal zu sagen was ich eigentlich sagen will. Werde mir das jetzt in Ruhe überlegen, und dann etwas schreiben. Zur Langsamkeit, oder der Schnelligkeit der Welt in der die meisten Menschen in der Zwischenzeit leben. Nach 11 Jahren im Latein Amerikanischen Tschungel stelle ich fest das mich die Welt da draussen zunehmend beängstigt. Zeitweilen sogar so stark, das ich nicht mehr sicher bin, ob ich da wirklich noch leben möchte. Vor einer weile fragte mich eine gute Freundin nach dem sinn des Lebens. Ich antwortete ( mit einem Zitat aus dem Buch an welchen ich gedenke irgendwann mal zu schreiben ) und eventuell war die Antwort gar nicht mal so schlecht. Vielleicht sind die Gedanken die ich mir hier zwischen Strand und Pferdeweide so mache, im Generellen gar nicht so schlecht. Kann aber auch gut sein das ich an Grenzenloser Selbstüberschätzung leide, und nichts weiter mache als Buchstaben aneinander zu reihen, die am Ende nicht wirklich eine Aussage beinhalten welche die Welt verändert- was im übrigen mein Anliegen ist.